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Unterirdischlebende Arten
Tipps und Tricks
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Wer sich
eine Unterirdischlebende Art zulegen möchte, muss seinem Exemplar auch ein
Artgerechtes Zuhause bieten können. Viele Vogelspinnenhalter greifen dann
auf die "Haplopelma spezial Becken" zurück. Welche aber meist relativ teuer
sind. Etwas billiger in der Ausführung ist dagegen die Anschaffung eines
Hochkantterrariums.
Wie man
links im Bild gut sehen kann, füllt man dieses einfach schräg nach oben
verlaufend mit Bodengrund ein. |
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Am besten
verwendet man ein Baumbewohnerterrarium mit den Maßen 20x20x40 cm (LxBxH)
welches eine Doppelbelüftung besitzt. Im unteren Vorderteil sollte ein
Lochblech angebracht sein, welches man ruhig mit Bodengrund zuschütten kann.
Dieses Lochblech verwende ich zum befeuchten des Bodengrundes. Dabei lege
ich das Terrarium auf den Rücken auf einen Tisch, und gieße vorsichtig
Wasser durch das Lochblech hindurch. Die Fallscheibe (Falltür) lasse ich
einige Millimeter weit auf, für die Belüftung. |
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Im oberen
teil des Terrariums drücke ich eine schmale Korkrückwandscheibe mit in den
Bodengrund ein, damit von oben kein Boden unverhofft herunterfallen kann.
Zudem ist es
ratsam eine kleine Höhle der Vogelspinne vor zustechen, welche sie mit der
ausbauen wird. Im Normalfall kann dies etwas dauern, bis das Tier anfängt zu
graben.
Ebenfalls im
oberen Teil sollte ein zweites Lochblech angebracht sein, welches für die
zusätzliche Belüftung sorgt. |
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Man sollte
den Unterirdischlebenden Arten eine Höhle vor stechen, die sie dann
ausbauen/graben werden. Da dies oft eine "Eingewöhnungszeit" braucht, bis
die Vogelspinne anfängt zu graben, sollte man sie in der Zeit in ruhe
lassen. Auch vom Füttern wird ehr abgeraten. Damit sich das Tier besser an
die neue Umgebung gewöhnen kann.
Der
Bodengrund sollte immer gut feucht gehalten werden. Ein Wassernapf ist bei
Unterirdischlebenden Vogelspinnen nicht notwendig. |
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Das untere
Lochblech kann ruhig mit Erde zugeschüttet werden, da die Vogelspinne sich
den Weg selbst gräbt, und so auch eine gute Frischluftzufuhr garantiert ist.
Im Bild
Citharischius crawshayi (juvenil) die sich ihren Weg zum Lochblech gegraben
hat. |
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Links
auf dem Bild befindet sich ein HaploTank Nachbau von
www.reptipark.de
Wer die
Möglichkeit hat, kann sich einen Haplotank selbst bauen.
Haplotank
fluten?
Zum regelmäßigen Wässern des Bodengrundes kann man die Vogelspinne im Tank
belassen.
Dieses macht
den Vogelspinnen nichts aus. Zum Ablaufen des Wassers
belässt man einfach den Tank einige Stunden in der Bade/Duschwanne.
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Fürst-Dosen können ebenso
als Behälter für mittelgroße
Röhrenbewohner dienen.
Dabei sollte man aber drauf
achten, dass die Luftlöcher so
gestochen werden, dass die
Vogelspinne nicht ersticken
kann in der Dose.
Auch für die Entwässerung
müssen Löcher vorgestochen
werden. Damit sich kein
Stauwasser am Boden bildet. |
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In meinen Fürst-Dosen
habe ich den Deckel rundum
mit Löcher versehen.
Am Boden, etwa 5 cm drüber
wurden ebenso einige
Löcher eingebracht.
Diese Löcher dienen der Be-
und Entlüftung sowie beim
bewässern der Dosen,
für den Ablauf des Wassers. |
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Im Großhandel bekommt man
unterschiedliche Gewürzbehältnisse, die sich, je nach Größe,
relativ gut für
Röhrenbewohner eignen.
Die Behältnisse bestehen aus
stabilen Kunststoff und
können mit Hilfe eines
Lötkolben mit Luftlöchern
präpariert werden.
Im unteren Teil bringt man,
wie
bei der Fürst-Dose schon gezeigt, kleine Löcher an, damit
das
überflüssige Wasser nach
dem fluten, ablaufen kann.
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Citharischius crawshayi:

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