Chilobrachys, Karsch 1891

andersoni

guangxiensis

fimbriatus

huahini

Die Gattung Chilobrachys umfasst zur Zeit 26 Arten lt. dem World-Spider-Catalog (Stand: 11/2010). Doch es dürften weitaus mehr Arten sein, da man ständig neue entdeckt die aber noch unbeschrieben sind bislang. Auch ist die Lebensweise innerhalb dieser Gattung, je nach Art unterschiedlich. Einige Arten leben wie Röhrenbewohner und bauen sich tiefe Röhren in den Boden, andere leben auf Bäumen, hinter Rindenstücken und bauen ihr Gespinst in die Höhe wie Baumbewohner. Andere zeigen wiederum ein sehr opportunischtisches Verhalten und passen sich ihrer Umgebung dementsprechend an. Typisch für diese Vogelspinnen dürften aber ihre ausgedehnten Gespinste sein, die sie gerne anlegen und womit ihr Versteck und deren Umgebung ausgekleidet wird.

Ich befasse mich hier mit den Arten Chilobrachys andersoni, Chilobrachys guangxiensis und der schönen Chilobrachys fimbriatus. Die drei zähle ich seit einiger Zeit zu meinem Bestand. Die Erfahrungsberichte versuche ich so Detail genau wie möglich aufzuführen, auf den jeweiligen Seiten.

Folgende Arten sind beschrieben:

Chilobrachys andersoni, (Pocock, 1895)
Chilobrachys annandalei, Simon, 1901
Chilobrachys assamensis, Hirst, 1909
Chilobrachys bicolor, (Pocock, 1895)
Chilobrachys brevipes, (Thorell, 1897)
Chilobrachys dyscolus, (Simon, 1886)
Chilobrachys femoralis, Pocock, 1900
Chilobrachys fimbriatus, Pocock, 1899
Chilobrachys flavopilosus, (Simon, 1884)
Chilobrachys fumosus, (Pocock, 1895)
Chilobrachys guangxiensis, (Yin & Tan, 2000)
Chilobrachys hardwickei, (Pocock, 1895)
Chilobrachys himalayensis, (Tikader, 1977)
Chilobrachys huahini, Schmidt & Huber, 1996
Chilobrachys hubei, Song & Zhao, 1988
Chilobrachys khasiensis, (Tikader, 1977)
Chilobrachys liboensis, Zhu & Zhang, 2008
Chilobrachys nitelinus, Karsch 1891
Chilobrachys oculatus, (Thorell, 1895)
Chilobrachys paviei, (Simon, 1886)
Chilobrachys pococki, (Thorell, 1897)
Chilobrachys sericeus, (Thorell, 1895)
Chilobrachys soricinus, (Thorell, 1887)
Chilobrachys stridulans, (Wood Mason, 1877)
Chilobrachys thorelli, Pocock, 1900
Chilobrachys tschankoensis, Schenkel, 1963

Quelle: World Spider Catalog
Stand: 11/2010

Anzumerken ist, dass alle Arten dieser Gattung womöglich ein potenteres Gift besitzen, welches für Vogelspinnenverhältnisse sich auf den Menschen stärker auswirken kann. Zwar ist nicht davon auszugehen das die Toxizität für den Menschen tödlich ist, jedoch muss wohl mit starken Beschwerden nach einem Biss gerechnet werden. Genaueres hierzu ist mir leider nicht bekannt!


Chilobrachys guangxiensis in Drohstellung

www.vogelspinnen-hameln.de Maculata.de