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Synonym: Davus fasciatus
Bedingt Anfängertaugliche Vogelspinne
Anmerkung: Meine bisherigen Erfahrungen: Mein weibliches Exemplar zeigte sich bisher als sehr scheu und bombardierfreudig. Auch legte sie ein nicht zu verachtendes Tempo beim Einzug in ihr Terrarium hin. Weshalb man im Umgang mit Cyclosternum fasciatum vorsichtig sein sollte. Sonst findet man sein Tier vielleicht sehr bald hinter einem Schrank wieder. Im Terrarium zeigt sie zu Beginn ein sehr scheues Verhalten, sie braucht mehrere Wochen zur Eingewöhnung, bis sie auf Erkundung geht. Nachdem das Terrarium dann mehrmals abgegangen wurde, sucht sich Cyclosternum fasciatum einen leicht feuchten, dunklen Bereich im Terrarium für ihr Versteck aus. Ihre Korkröhre hat sie am Anfang nicht angenommen. Dafür hat sich sich im Boden, der aus handelsüblicher Blumenerde und etwas Moos aus dem Wald als Bodenabdecker besteht, ein eigenes Versteck gegraben. Es ist sehr wichtig das man den Bodengrund ständig feucht hält um eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit für diese Vogelspinne zu gewährleisten. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit kann sich u.U. auf die Lebenserwartung der Tiere auswirken, heißt es. In wie weit dieses zutreffend ist, vermag ich nicht zu sagen. Nachts kann ich mein Tier öfter umherlaufen sehen. Das Verhalten dieser Vogelspinne könnte man als "beißfreudig" beschreiben, allerdings nur beim Umsetzen. Denn hier sind sie, wie ich selbst erfahren musste, sehr schnelle und beißfreudige Vogelspinnen, die einem schnell am Finger hängen können. Was mir bisher zum Glück erspart blieb. Lediglich ältere Exemplare zeigen sich etwas ruhiger. Zucht: Die Paarung von Cyclosternum fasciatum kann recht unterschiedlich ablaufen. Einige Exemplare zeigen sich sehr aggressiv ihrem Geschlechtspartner gegenüber, so das es durchaus vorkommen kann, dass das Männchen noch vor der Paarung zur Nahrung wird. Dieses liegt zum einen daran das die im Hobby vertretenden Exemplare wohl keine Cyclosternum fasciatum sind. Nach J.P.Rudloff handelt es sich um Exemplare aus Guatemala und S-Mexico. G.Schmidt und J.P.Rudloff sind der Auffassung das es sich bei den Tieren in unseren Terrarien um Cyclosternum pentalore handeln könnte. Versucht man diese beiden Arten (C.fasciatum und C.pentalore) zu verpaaren, klappt dieses nicht. Was wohl ein Grund dafür sein dürfte, warum die Geschlechtspartner oft aggressiv aufeinander reagieren. Die Unterscheidung der Weibchen von Cyclosternum fasciatum und Cyclosternum pentalore soll anhand der unterschiedlichen Sperma- thekenformen möglich sein. SCHMIDT, 2005 Ein weiterer Doppelgänger der wohl auch im Hobby vertreten sein dürfte ist Metriopelma zebratum. Hier gibt es jedoch ein Hauptunter- scheidungsmerkmal bei den geschlechtsreifen Männchen, diese haben deutlich sichtbare Schienbeinhaken (Tibiaapophysen), sofern es sich um Cyclosternum fasciatum handelt, die Männchen von Metriopelma zebratum, die wohl auch im Hobby vertreten sind und als Cyclosternum fasciatum angeboten werden, haben diese nicht. SCHMIDT, 1998 Zur Kokon Entnahme, die nach etwa 6 Wochen erfolgen kann, sollte man einen längeren Stock bereit halten, sowie eine Heimchendose um das Weibchen einzufangen. Diese beschützen den Kokon nämlich bis aufs letzte und zeigen sich dann extrem beißwütig ihrem Halter gegenüber. Was man nicht unterschätzen sollte. |
Cyclosternum fasciatum:
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