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Wie Fotografiere ich eine Vogelspinne am besten? Vorwort: Dieser Frage bin ich nachgegangen und bekam viele hilfreiche Antworten von einigen erfahrenen Vogelspinnenhaltern. Natürlich möchte das Besprochene dann auch irgendwann einmal umgesetzt und ausprobiert werden. Vorweg möchte ich sagen, dass diese Beschreibung nicht von Personen ohne entsprechende Kenntnis verwendet werden sollte. Für den Anfang sollte man möglichst eine Vogelspinne wählen, die vom Wesen her ruhig ist. Am besten nimmt man sich eine erfahrene Person zur Seite, die einem selbst die nötige Sicherheit vermittelt und bei auftretenden Problemen einschreiten kann, was besonders zu Beginn sehr hilfreich ist.
Zu Beginn:
Worauf ist zu achten? Es ist darauf zu achten das die Vogelspinne nicht verletzt wird oder sich verletzen kann. Darum sollten spitze u. scharfe Gegenstände aus der Reichweite genommen werden. Auch sollte man solche Fotoaufnahmen nicht unbedingt auf einem Tisch machen, da die Vogelspinne hierbei herunter fallen und sich dann möglicherweise sogar tödlich verletzen kann. Auch sollte der Platz so gewählt werden, dass die Vogelspinne nicht sofort unter einem Schrank o. Regal laufen kann, sollte sie doch mal sich erschrecken - dann rennen die Tiere nämlich meist sehr hektisch davon. Wenn auch nur über kurze Distanzen!
Ruhig bleiben! Das Wichtigste bei den Fotoaufnahmen ist die Ruhe. Je ruhiger man selbst ist, umso leichter wird der Umgang mit der Vogelspinne. Dieses konnte ich aus eigenen Erfahrungen entnehmen und bestätigen. Vermeiden sollte man unbedingt das anpusten der Vogelspinne, da sie sich sonst erschrecken kann und losrennt.
Am besten stülpt man der Vogelspinne aber eine Heimchendose über und wartet etwas bis diese sich darunter beruhigt hat. Dann hebt man die HD vorsichtig an und nimmt diese weg. Die Vogelspinne verweilt eine Weile so wie sie unter der HD gestanden hat. In einer Fürst-Dose wie in Bild 3 zu sehen ist, kann man einige Vogelspinnen auch halten und sie so direkt in ihrem „Terrarium“ fotografieren. Dieses geht natürlich am einfachsten bei bodenbewohnenden Arten und Röhrenbewohnern wie Ephebopus murinus.
Abzuraten ist von Aktionen, in denen man meint die Vogelspinne mit nach draußen vor die Tür zu nehmen. Dieses sollte grundsätzlich nicht geschehen, da man eine entflohene Vogelspinne, beispielsweise im eigenen Garten kaum bis gar nicht mehr wieder findet. Auch lauern vor der Tür viele Gefahren, die man selbst nie abschätzen kann. Eine streunende Katze kann eine Vogelspinne schnell als Beute ansehen. Und dann hätte man ein Problem! Lichtquellen nutzen? Dieses kann unterschiedlich ausfallen, von Blitz, Lampe bis hin zum einfachen Tageslicht. Je nach Gegebenheiten der eigenen Räumlichkeiten in denen man lebt. Ich selbst nutze eine DSLR und verwende einen externen Blitz, bei Bedarf auch mal den internen wenn nichts zur Hand ist. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.
Die Brachypelma emilia wurde für die Foto-Aufnahmen in die Dose gesetzt
Bei allen Fotoaufnahmen sollte eine Heimchendose
griffbereit liegen,
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