Gefahren und Sicherheit
 

Welche Gefahren bringt das Hobby der Vogelspinnenhaltung mit sich? Diese Frage bekam ich sehr oft in vielen E-Mails gestellt. Hier möchte ich nun einmal versuchen, dieses so gut es mir möglich ist, zu beantworten. Denn es gibt nur wenige "Echte" Gefahren die das Hobby mit sich bringt. Welche man aber auf ein Minimum beschränken kann, wenn man ein verantwortungsvoller Halter ist.

Ein Biss :

Vermeiden sie das Handling mit einer Vogelspinne zu gut es ihnen möglich ist. Jeder Kontakt mit einer Vogelspinne ist auch gleichzeitig eine Gefahr für ihr Wohl. So setzen sie sich bei jedem direkten Kontakt mit einer Vogelspinne, auch zu gleich einer Gefahr eines Bisses aus. Denn Vogelspinnen können jeder Zeit zu beißen. Bei einigen "ruhigen" Gattungen wie Grammostola oder Brachypelma kann ein Biss auch schon mal ohne Vorwarnung passieren. Dessen sollte sie sich immer bewusst sein. Zwar flüchtet eine Vogelspinne in erster Linie, wenn sie die Möglichkeiten dazu hat, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Ausbruch Gefahr :

Große Vogelspinnen Gattungen wie Lasiodora oder Theraphosa können Schiebetüren an Terrarien relativ einfach öffnen. Hier sollte sie unbedingt ein Terrarienschloss anbringen. Besser noch, wäre ein Terrarium mit einer so genannten Fallscheibe. Es dürfte wohl keine Vogelspinne geben, die kräftig genug ist eine solche Fallschreibe hoch zu heben und noch drunter her zu flüchten.

Allergien und ihre Gefahren :

Einige Menschen reagieren allergisch auf die Brennhaare (Reizhaare) von Vogelspinnen. Einige berichten von starken Hautrötungen bis hin zu Blutblasen Bildung auf der Haut. Hier scheint eine Sensibilisierung der Haut beim Kontakt mit den Brennhaare vorzuliegen. Welches zu sehr unangenehmen Schmerzen führen kann. Tragen sie am besten handelsübliche Gummihandschuhe beim hantieren im Terrarium. Auch beim Säubern sollte sie diese tragen! Da viele Amerikanische Vogelspinnen ihre Brennhaare auch am Boden verteilen. Kommen sie mit dem Bodengrund ohne Gummihandschuhe in Berührung, setzen sich die Brennhaare in ihre Haut ab. Welches unangenehme Folgen haben kann.

Bei einem Biss kann ein jeder Mensch plötzlich allergisch auf das Gift der Vogelspinne reagieren. Auch wenn keine Allergien zuvor bekannt sind! Es ist also immer ratsam bei sichtbaren und spürbaren Veränderungen nach einem Biss, einen Arzt unverzüglich aufzusuchen. Berichten sie diesen dann auch welche Vogelspinne sie gebissen hat. Merken sie sich unbedingt den Wissenschaftlichen Namen dazu. Eine weitere Gefahr bringt ein Anaphylaktischer Schock mit sich. Der lebensgefährlich ist!

www.vogelspinnen-hameln.de Maculata.de