Giftigkeit

Wie Giftig ist der Biss einer Vogelspinne wirklich?

Über die Giftigkeit von Vogelspinnen wurde schon viel Falsches berichtet. Leider wird immer wieder, vor allem in der Sensationspresse berichtet, das Vogelspinnen Menschen durch ihr tödliches Gift umgebracht haben.

Oft wird dann noch davon gesprochen, das diejenigen Personen "gestochen" worden seien, woran man sofort die Inkompetenz der Autoren erkennt.

Die Wahrheit ist, dass bis zum heutigen Zeitpunkt keine Vogelspinne bekannt ist, deren Biss bei einem erwachsenen und gesunden Menschen zum Tode führen kann.

Sicherlich gibt es Spinnen, deren Biss bei Menschen zum Tode führen kann. Dazu zählt z.B. die schwarze Witwe. Vogelspinnen gehören jedoch nicht dazu. Tatsache ist, dass das Gift der Vogelspinnen auf Warmblüter nur schwach wirkt. Bei Reptilien z.B. ist die Giftwirkung wesentlich stärker.

Aber auch unter den Vogelspinnen gibt es verschieden starke Gifte!

So ist das Gift aller Asiatischen und Afrikanischen Vogelspinnen stärker, als das der Neuwestlichen Arten. Hier spricht man auch von einem "starken" Gift. Zwar kann auch deren Giftwirkung einen gesunden Menschen nicht töten, führt aber oft zu Schüttelfrost, Lehmungserscheinungen, Fieber und Übelkeit. Berichten zu folge sollen zudem stechende Schmerzen auftreten, die bis zu 2 Wochen anhalten können.

Von Stromatopelma calceatum weiß man, das ein Biss einen Menschen bis zum kollabieren brachte. Diese Art ist in Südwest-Afrika beheimatet und gehört zu einen der schnellsten Vogelspinnen von diesem Kontinent. In Asien ist es vor allem die Gattung Poecilotheria ssp., die ein für Vogelspinnen verhältnismäßig starkes Gift besitzt. Da sie eine Baumbewohnerin ist, kann sie sich zudem auch sehr schnell bewegen.

Informationen zur Giftigkeit von Vogelspinnen Quelle: www.ggiz-erfurt.de
Hier geht es zum Pdf Download

Weitere Quellen:
Literatur über Vogelspinnen

 

 

www.vogelspinnen-hameln.de Maculata.de