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Viele Einsteiger in der Vogelspinnenhaltung kennen nicht die Risiken beim Kauf einer Vogelspinne in einem Zoofachgeschäft. Da die meisten Einsteiger als erstes dort mit den Vogelspinnen in Kontakt kommen, fällt es meist schwer für ausreichend Informationen zu sorgen. Trotzdem möchte ich hier versuchen auf ein paar Punkte einzugehen... Das Positive an einem Kauf im Zooladen ist, dass man sich die Vogelspinne vor Ort sofort anschauen kann. Oft sind die Mitarbeiter auch so freundlich und holen einen die Vogelspinne etwas heraus, falls sie grade in ihrem Versteck sitzt. So bekommt der Einsteiger einen ersten Eindruck über das Tier seiner Begierde. Unwissend welche Vogelspinne der Einsteiger sich da wirklich ins Haus holt, kauft er eine meist falsch beschriebene Vogelspinne, die einen so genannten Trivialnamen (zu Deutsch: Fantasienamen) trägt, in dem Zoofachgeschäft in dem sich der Einsteiger die Vogelspinne ansieht. Und genau hier fangen die Probleme schon an! Über den Trivialnamen findet man kaum Informationen, so dass eine Weiterbildung und evtl. wichtige Haltungsinformationen für den Einsteiger verwehrt bleiben. Denn sucht man beispielsweise nach einer "Rotbeinvogelspinne" (ein ausgedachter Trivialname im Handel), so findet man über X-zählige Vogelspinnen irgendwelche ungenauen oder völlig falschen Angaben. Welches im schlimmsten Fall der Vogelspinne ihr Leben kostet. Das gilt es zu vermeiden! Nicht nur das man sich als Einsteiger vorab Informieren sollte - nein! Man sollte auch eine gewisse Verantwortung zeigen und keine "Mitleidseinkäufe in einem Zooladen" machen. Auch wenn dieses vielleicht manches mal schwer fällt. Oft findet man die Vogelspinnen in einem Zoofachgeschäft in einem schlechten Zustand vor. Die Tieren dienen lediglich dem schnellen Geld und deren Aufenthalt im Zooladen ist meist nur von kurzer Dauer. Hinzu kommen fehlendes Fachwissen über Vogelspinnen. Denn das Personal in einem Zoofachgeschäft ist auf die wesentlich "Wichtigeren" Tiere der Terraristik spezialisiert worden. Was einer seits verständlich ist. Immerhin bringen beispielsweise Chamäleons einen wesentlich höheren Gewinn, als eine Vogelspinne. Aus der Sicht eines Geschäftsmannes würde dies wohl jeder so sehen. Auch wenn es nicht richtig ist! In Hameln finden sich leider gleich mehrere "ungeeignete" Zoofachläden bei denen man besser beraten ist, dort keine Vogelspinnen zu erwerben. Da ich hier kein Laden benachteiligen möchte, verzichte ich auf einzelne Namensnennungen. Lediglich ein positives Beispiel kann ich namentlich benennen (leider existiert der Laden seit Ende Oktober 2010 nicht mehr!). Am Stadtrand von Hameln auf der Pyrmonterstrasse zu finden (in Fahrtrichtung nach Klein Berkel raus) befand sich ein Terraristk-Laden der sehr vorbildlich war.... Die Rede ist vom Reptipark. Dort wurde sehr vorbildlich mit den Vogelspinnen umgegangen und so gut wie möglich, deren Haltung berücksichtigt. Ich konnte mich davon seit Oktober 2006 wöchentlich überzeugen! Zwar sind die üblichen Händlerpreise auch dort kein Geschenk gewesen, aber dafür bekam man bei 99% aller Verkäufe, eine gesunde und gut gepflegte Vogelspinne. Die Wildfang Problematik... Ein weiteres Problem an Zoofachgeschäften sind die mittlerweile sinnlosen Wildfänge von Grammostola rosea. Es gibt seit Jahren mehr als genug deutsche Nachzuchten in der Terraristik, so dass man auf Wildfänge bei dieser Vogelspinne nicht zugreifen sollte. Kaufen Sie daher ruhig eine kleinere Vogelspinne von etwa 3 cm, die meist eine Nachzucht und kein Wildfang ist. |
Vogelspinnen-Hameln.de
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