Krankheiten
 

Dyskinetisches Syndrom:

Das dyskinetische Syndrom ist keine eigenständige Krankheit im wörtlichen Sinne, sondern beschreibt eine Sammlung unterschietlicher Symtome, welche bei betroffenen Tieren auftreten können. Diese "Krankheit" ist noch weitesgehend unerforscht. Weshalb nichts genaues dazu gesagt werden kann, ob es eine evtl. Behandlung oder Heilung gibt. Nach heutigen Kenntnissen starben alle betroffenen Tiere nach einer gewissen Zeit.

Unklar ist, wodurch die Symptome ausgelöst werden, als mögliche Auslöser gelten aber:

* Krankheit (virale Infektion)
* Vergiftung
* Altersschwäche
* bakterielle Infektion
* Schlaganfall

oder eine Kombination daraus.


Vogelspinnenkrebs:

Eine sehr häufig auftretende Krankheit bei Vogelspinnen im Terrarium ist der sogenannte Vogelspinnenkrebs. Dieser könnte u.U. auf eine Virusinfektion zurückzuführen sein (Mitt. V.v.Wirth). Eine Behandlung die sicher ist, ist mir derzeit nicht bekannt. Manches mal soll es helfen, wenn der Tierarzt die Blasen im Anfangsstadium mit dem Skalpell aufschneidet, damit die Flüssigkeit ablaufen kann, die sich bildet.

Anzeichen:
Es kann sich einige Wochen hinziehen, bis sich blasenartige geschwüre bilden im Bereich der Spinnenwarzen. Diese Blasen werden mit der Zeit von rötlichen und bläulichen Fäden durchzogen. Die Vogelspinne lebt wärend des Prozesses, scheinbar unbeeinträchtigt weiter. Meist wird die betroffene Stelle dann auch noch von kohleartigen Krusten umzogen. Wenn die Vogelspinne das Fressen einstellt, ist sie oftmals tage später tot.

Pilzbefall:

Diese Erkrankung macht sich durch weiße, teilweise auch pelzige weiße Beläge auf dem Körper und den Gliedmaßen der Vogelspinne bemerkbar. In den meisten Fällen, ist dies auf eine zu feuchte Haltung im Terrarium zurückzuführen. (Mitt.V.v.Wirth) Als Behandlung ist zu empfehlen, das betroffene Tier in ein Quarantäneterrarium zu setzen, welches möglichst trocken sein sollte. Dazu kann man die betroffenen Stellen des Tieres mit handelsüblicher Pilzsalbe einreiben. Dies erfordert u.a. das die Vogelspinnen festgehalten werden muss. Was sich grade für einen Anfänger oftmals als schwierig erweist. Hier ist es ratsam einen erfahrenen Vogelspinnenhalter aufzusuchen.

Wurmbefall:

Ein Wurmbefall lässt sich erst nach dem Tot der Vogelspinne feststellen.
Wärend die Vogelspinne wie gewohnt frisst, verliert sie immer mehr Körpermasse, und wird sichtlich dünner. Dies geht soweit, bis sie die Nahrungsaufnahme komplett einstellt und stirbt. Derzeit ist keine Behandlungsmethode bekannt, die Erfolgsversprechend wäre. Man sollte aber ein Wurmmittel zumindest ausprobieren (Mitt. V.v.Wirth).

Milbenbefall:

Einen Milbenbefall sehen sie meistens an den Chelizeren oder auf dem Vorderkörper (Carapax) ihrer Vogelspinnen. Dies sind kleine weiße Tiere die ihrer Vogelspinne in Übermaßen auch schaden können. Eine Behandlung ist mir derzeit nicht bekannt! Es ist aber anzuraten, dass man das betroffene Tier unter Quarantäne setzt, und das Terrarium gründlich reinigt. Im Quarantäne Terrarium sollte man die Vogelspinne trocken halten. Um eine Ausbreitung der Milben in Grenzen zu halten.

 

www.vogelspinnen-hameln.de Maculata.de