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Herkunft :
Mittel-Thailand Nicht für Anfänger geeignet!
Anmerkung: Meine bisherigen Erfahrungen: Haplopelma lividum ist wohl unbestritten die schönste Haplopelma Art. Sie besticht mit ihrer blauen Färbung und ist eine Bereicherung für jeden Halter. Zwar werden Sie als sehr aggressiv beschrieben, jedoch stimmt das nur zu einem gewissen teil - denn nur wenn man sie bedrängt und sie keine Möglichkeit zur Flucht haben, verteidigt sich Haplopelma lividum mit einem Abwehrbiss und Beinschlagen (dabei schlagen die Tiere mit den ersten beiden vorderen Beinpaaren sehr kräftig auf den Boden und auch nach dem Störenfried). An die Haltung stellt Haplopelma lividum besondere Ansprüche, denn als Röhrenbewohner benötigt sie ein hoch eingefülltes Bodensubstrat welches fest und grabfähig sein muss. Als Bodengrund eignet sich handelsübliche Blumenerde, die man teilweise mit Lehmpulver mischen kann. Der Bodengrund sollte zudem fest angedrückt und ständig feucht gehalten werden. Die Einfüllhöhe sollte nicht unter 15-20 cm liegen. Um der Vogelspinne den Einstieg zu erleichtern sollte man ihr eine kleine Röhre vorstecken mit einem Rundholz o.ä., die sie mit der Zeit dann weiter ausgräbt und ihre Röhre anlegt. Hat sich eine Haplopelma lividum einmal im Terrarium eingelebt so bekommt man sie nur noch recht selten zu Gesicht. Meistens sitzt sie bei Einbruch der Dämmerung und nachts an ihrem Röhreneingang und lauert auf vorbeikommende Beute. Damit man sein Tier hin und wieder sehen kann, sollte man mit der Fütterung behutsam umgehen und nur wenige Futtertiere an sie verfüttern. Die Aufzucht dieser Vogelspinne bereitet i.d.R. keine weiteren Probleme. Sie wachsen jedoch relativ langsam. Ihre typische Färbung erhalten die Spiderlinge etwa ab der 6.FH (Fresshaut) - sie beginnt von hinten nach vorne an, sich zu färben. Zuvor sehen die Slings unscheinbar gräulich aus.
Geschlechtsunterschied: Bei Haplopelma lividum
sieht man sehr gut den Geschlechtsdimorphismus, d.h. dass das Männchen nach der
Reifehäutung eine völlig andere Farbe hat/annimmt als das geschlechtsreife
Weibchen. Zum Vergleich stellte Dustin Patzelt mir hier ein Foto zur Verfügung.
Vielen Dank dafür!
Literaturverweise:
Haplopelma lividum
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