Haplopelma minax
 

Herkunft : Nord-Thailand (Myanmar: Chiang Mai, Chiang Rai, Taling Sun )
Lebensweise : Röhrenbewohner (Unterirdisch lebend)
Körperlänge : 7 bis 8 cm
Temperatur Tags : 24-26 "C
Temperatur Nachts : 18-20 "C
Luftfeuchtigkeit : 80-90 %
Fressverhalten : frisst ehr gemächlich.
Nahrung : Heimchen, Grillen, Heuschrecken
Haltung : 20x20x40 cm (LxBxH)
Verhalten : sehr devensiv, schreckhaft
Verteidigung : Flucht, Beinschlagen, Abwehrbiss
Deutscher Name : Unbekannt!
Erstbeschreibung :
Thorell, T. 1897.
Viaggio di Leonardo Fea in Birmania e regioni vicine. LXXIII. Secondo saggio sui Ragni birmani. I. Parallelodontes. Tubitelariae.
Ann. Mus. civ. stor. nat. Genova (2) 17[=37]: 161-267 [p. 182].
Wachstum : mittelmäßig.
Lebenserwartung : etwa 15 Jahre

Nicht für Anfänger geeignet!


Haplopelma minax "Nord-Thailand", Weibchen mit 6 cm kl

 

Anmerkung:
Haplopelma minax gehört zu den ruhigeren Vertretern von der Gattung Haplopelma. Sie können eine sehr stattliche Größe erreichen.

Meine bisherigen Erfahrungen:

Diese Haplopelma Art zähle ich zu den ruhigen Vertretern, sie sucht ihr Heil lieber in der Flucht als sich zu wehren. Zwar macht dieses den Umgang mit ihr nicht unbedingt einfacher, jedoch zeigen sie sich kaum bis gar nicht aggressiv dem Halter gegenüber. Man muss Haplopelma minax schon sehr in die Enge drängen damit sie zu beisst. Lediglich Wildfänge (kurz WF) verteidigen sich zu Beginn einer größeren Störung mit der typischen Drohstellung und schlagen auch sehr kräftig mit den Beinen nach den Störenfried.

An die Haltung stellt auch Haplopelma minax die selben Ansprüche wie für Haplopelma lividum. Sie benötigt ein Terrarium in den man mindestens 20 cm hoch die Erde einfüllen kann. Der Bodengrund kann aus handelsüblicher Blumenerde bestehen, sollte beim einbringen allerdings gut angefeuchtet und festgedrückt werden. Es empfiehlt sich zudem ihnen eine kleine Röhre mit einem Rundholz vor zu stechen, die sie i.d.R. annehmen und weiter ausgraben.

Ältere Exemplare von Haplopelma minax und Wildfänge brauchen eine sehr lange Eingewöhnungszeit und graben oft über Wochen hinweg nicht. Was kein Grund zur Beunruhigung sein sollte. Viel wichtiger sollte sein, dass man den Bodengrund ständig feucht hält um Haplopelma minax eine Luftfeuchtigkeit von etwa 80% gewährleisten zu können.

Einige Haltungsmethoden habe ich hier zusammengestellt:


Haplopelma minax "Thailand", Weibchen in der Defensive

Wir mir bekannt wurde, sind im Hobby mehrere Varianten von Haplopelma minax erhältlich. Einige Exemplare stammen aus Nord-Thailand, diese sollen die größten sein und eine Körperlänge von etwa 8 cm erreichen können. Eine zweite Variante stammt aus Süd-Thailand, wovon ich ein Exemplar besitze. Sie sehen optisch etwas anders aus als die Tiere aus Nord-Thailand. Eine weitere stammt aus Laos (pers.Mittl. Nils Belker). Ob es sich hier wirklich jeweils um eine Haplopelma minax handelt kann nicht geklärt werden. Es ist wohl davon auszugehen das es unterschiedliche Arten sind. Weshalb man sein Exemplar mit dem jeweiligen Fundort kennzeichnen sollte.

Über die Paarung und Zucht von Haplopelma minax ist mir leider noch nichts bekannt. Da es aber unterschiedliche "Varianten" gibt im Hobby, stelle ich mir die Nachzucht als nicht ganz einfach vor.


Haplopelma minax "Süd-Thailand", Weibchen

www.vogelspinnen-hameln.de Maculata.de